Das Mysterium „Lieblingstragehilfe“

Das Mysterium „Lieblingstragehilfe“

Jede Beraterin und jede Mama, die viel getestet hat, hört die Frage ganz oft: Na, welches ist denn nun die beste Tragehilfe?

Die Frage ist leider schwierig zu beantworten. Gute Tragehilfen unterscheiden sich zwar selten im Aufbau (Stegverkleinerung via Klett, Kordel oder Bändchen, anpassbare Kopfstütze, Bändel im Nacken, Hüftgurt, Schultergurte…), allerdings in ihrer Passform umso mehr. Man neigt dazu, die eierlegende Wollmilchsau zu suchen. Die Tragehilfe sollte im Idealfall für Mutter und Vater genau so bequem sein und auch noch dem Kind gut passen. Doch durch den großen Markt an Tragehilfen gibt es tatsächlich für fast jeden etwas Passendes.

Warum Tragehilfen sich unterscheiden sieht man auf folgenden Bildern ganz gut:

Ein Hüftgurt kann gerundet und gepolstert sein oder kann gerade und gepolstert sein. Auch ungepolsterte Modelle oder einfache Bänder gibt es. Es gibt welche mit Schnallen und zum Binden und auch mit Klettverschluss.

So ein Hüftgurt ist also schon eine ziemlich individuelle Sache. Oft liegt die Schwierigkeit darin, dass der Hüftgurt auf geraden Männerhüften genau so gut sitzt, wie auch auf weiblicheren Formen.

Aber der Hüftgurt ist nur die erste große Hürde auf der Suche nach perfekter Passform. Polsterung der Schultergute, Breite der Schultergurte, die Form sowie der Winkel wie sie am Rückenpaneel angenäht sind, bestimmen wie bequem die Trage auf den Schultern liegt.

Und oft steckt der Teufel im Detail.

Dies ist nur ein kleiner Einblick in die kleinen feinen Unterschiede, die sich so gravierend auf unseren Komfort auswirken können. Denn nicht nur der Tragende spielt eine Rolle, auch die Kinder unterschieden sich stark. Lange Beine, kurze Oberkörper – oder andersrum, und schon sitzt die Trage ganz anders am Kind.

Bei uns habt ihr die Möglichkeit euch durch einen ganzen Haufen von Tragehilfen zu testen im Tragehilfencafe. Für diejenigen, die gerne länger testen möchten, bieten wir auch die Möglichkeit, Tragehilfen auszuleihen.

Es ist also nicht die Sammelleidenschaft, die uns antreibt, haufenweise Tragehilfen zu horten. 😉

Eure Sarah